augsburg contemporary

augsburg contemporary  versteht sich als Projektraum für innovative Positionen der zeitgenössischen Kunst. Inhaber Andreas Stucken zeigt hier raumbezogene, konzeptuelle Arbeiten, Malerei, Fotografie, Bildhauerei und präsentiert ausgewählte Künstler/-innen auf Kunstmessen wie der POSITIONS Berlin, paper positions und art karlsruhe. Zu den vergangenen Projekten gehört u.a. die Ausstellungsreihe „Domestic Space“, die von der Bundesregierung im Rahmen von NEUSTART KULTUR gefördert wurde, sowie das Netzwerkprojekt „Art X Augsburg“.


 

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Aktuell: Inge Gutbrod „Orte des Lichts“ | 25.1.-7.3.2026 | Fr/Sa 14-17 Uhr | Inge Gutbrod hat eigens für die Ausstellungsräume bei augsburg contemporary eine neue Rauminstallation aus verschiedenen Wachszylindern konzipiert.  Die Installation besteht aus dickwandigen, durchgefärbten Wachsröhren unterschiedlicher Längen und Durchmesser. Sie sind präzise gegossen und jeweils mit einer opaken LED-Leuchte illuminiert, die lapidar auf einen Glassturz aufliegt. Manche Zylinder stehen, manche liegen und manche sind an die Wand gehoben, deren Inneres von einem schimmernden Licht erfüllt ist, das nach außen diffundiert. Die schwarzen Kabel der Beleuchtung sind sichtbar und bewusst wie eine Art Zeichnung am Boden mäandernd gelegt. Das farbige Leuchten der Objekte wirkt geheimnisvoll, auch wenn die Künstlerin die Technik so krude offenlegt. „light-soaked“ nennt sie diese Installation und tatsächlich sind die Objekte dermaßen lichtdurchtränkt, dass die Farben wie mit gleichmäßiger Energie aufgeladen wirken. Man sieht die Struktur des gegossenen Wachses, Verdickungen und Schlieren, die sich beim Guss ergeben haben, bekommt ein Gefühl für die kräftige Körperlichkeit des Materials und das farbige Licht dehnt sich in den Raum aus. Die unterschiedlichen Wachszylinder sind farblich aufeinander abgestimmt und ergeben einen Farbklang, der den Ausstellungsraum in ein besonderes, intensives und wohliges Licht taucht.

Zu den verfügbaren Arbeiten von Inge Gutbrod

Vorschau: Mark Harrington "Old and new dreams", 15.3.-18.4.26, Eröffnung Sonntag, 15.3., 11-16 Uhr. Die Bilder von Mark Harrington irritieren den Betrachter in seiner Sehgewohnheit und erschließen sich deshalb nicht auf den ersten Blick. Sie bestehen nicht nur aus einem Bildträger, in seinen neuesten Arbeiten fügt er gleich bis zu 4 davon zusammen, in unterschiedlichen Formaten und mit jeweils unterschiedlicher Leserichtung. Das verwendete Mal-Material ist Acryl auf Leinen, das auf eine gitterartige Unterkonstruktion aus Holz gespannt wird. Andere Arbeiten bestehen wiederum aus Acryl auf Karton. Demzufolge sprechen wir hier nicht nur von Bildern im herkömmlichen Sinn, sondern von Bildobjekten. Dies alles ist aber nur der äußere Anschein, der eine weitere Ebene verbirgt. Harrington malt nicht nur, er arbeitet sich im wahrsten Sinne körperlich an seinen Bilder ab. Die erkennbare Oberfläche besteht aus mehreren Schichten dick aufgetragener Farbe, die im feuchten Zustand mit speziell hergestellten Werkzeugen durchzogen werden. Pinsel werden von ihm nicht verwendet. Das Ergebnis ist der eingefrorene Prozessfortschritt in seinem Endzustand sowie Farboberflächen mit Linien, die bedürfen, ein zweites und drittes Mal angesehen zu werden, um ihre Schönheit vollständig zu begreifen. Mark Harrington wurde 1952 in Bakersfield, Kalifornien geboren. Kunsthistorisch zu verorten ist er in der Abstraktion und im Minimalismus, er unterwirft sich nicht dem Zeitgeist, sondern entwickelt seine Position über die Jahre beständig weiter und verteidigt sie bis heute. So gesehen ist seine konzeptuelle Arbeit solitär in der zeitgenössischen Malerei und verdient es, reflektiert zu werden, gerade in einer zunehmend oberflächlich werdenden Welt. Die Ausstellung stellt 3 große Bilder aus einer Zeitspanne von über 20 Jahren gegenüber.


Vom 30. April - 3. Mai 2026, parallel zum Gallery Weekend in Berlin, findet die zehnte Ausgabe der paper positions berlin wieder in der beeindruckenden und über 2.500 qm großen Haupthalle des ikonischen Flughafen Berlin-Tempelhof statt. Wir zeigen dort neue Arbeiten von Isabelle Dyckerhoff, Zita Habarta, Trisha Kanellopoulos, Elvira Lantenhammer und freuen uns auf Ihren Besuch!



augsburg contemporary nahm teil an der art karlsruhe vom 5.-8. Februar 2026 und zeigte dort Arbeiten von Oliver Braig, Isabelle Dyckerhoff, Inge Gutbrod, Anna Maria Kursawe, Elvira Lantenhammer und Kirk Sora. Zusätzlich wurden in einer Sonderpräsentation im Rahmen des Förderprogrammes re:discover Arbeiten von Oliver Braig ausgestellt. Das Programm wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanziell gefördert, sowie von der art karlsruhe und dem BVDG organisiert und umgesetzt.


art karlsruhe | Messeprogramm

Messestand von augsburg contemporary auf der art karlsruhe 2026, fotografiert von Natalia Carstens

re:discover | Oliver Braig bei augsburg contemporary auf der art karlsruhe 2026, Fotos: Natalia Carstens


Unser Buch-Tipp: "Kunst macht reich und glücklich - Sammeln für Kenner & Anfänger", 2025, 492 Seiten, gebunden, € 28,80. Dieses praxisnahe Handbuch von Thomas Rusche öffnet die Türen zur faszinierenden Welt der bildenden Kunst. Es gibt wertvolle Einblicke in den Kunstmarkt und bietet eine umfassende Anleitung zum Erwerb von Kunstwerken. Kunst ist auch mit bescheidenem Budget erschwinglich: Eine hochwertige Druckgrafik kostet oft nicht mehr als ein Menue im Restaurant, kann aber jahrzehntelang Freude bereiten und an Wert gewinnen. Ob Kenner oder Anfänger – das Buch ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die Kunst lieben, erwerben und mit ihr leben möchten. „Es dürfte aktuell keine gründlichere, differenzierte und zugleich persönlichere Einführung in den Kunstmarkt geben“ (Wolfgang Ullrich). Thomas Rusche lebt für die Kunst und berät Sammler, Museen, Galerien und Künstler. Als promovierter Ökonom und habilitierter Philosoph arbeitet er an der Schnittstelle von Kunst und Geld. Er lehrt an der Universität Siegen, WHU Vallendar und Hochschule für Philosophie München. Sein Berliner Kunstsalon ist ein Treffpunkt für alle Liebhaber der schönen Künste.

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Ausstellungen 2026: -17.1.  Das gelbe Zelt | 25.1.-7.3. Inge Gutbrod "Orte des Lichts" | 15.3.-18.4. Mark Harrington "Old and new dreams" | 26.4.-30.5. Esther Zahel "Leere Hüllen fallen" | 7.6.-11.7. Barbara Herold  / Florian Huth "Organic Feeling Terrain" | 27.9.-31.10. Tina Haase | 28.11.-19.12. Domestic Space / XMAS Edition